Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Hasenheide in Berlin,

Du, liebe Hasenheide, warst früher mal die Geburtsstätte der Deutschen Turnerschaft um Sportvater Jahn. Auch heute wird in der Hasenheide noch sehr viel Sport betrieben und der sieht etwas anders aus als Reckübungen in einer mächtigen Eiche. Heute wird in der Hasenheide gerannt, nämlich dann wenn wieder mal eine Polizei-Razzia die meines Erachtens viel zu selten durchgeführt wird, die fast Hundert Dealer, meist schwarzer Hautfarbe, dazu bringt einfach weg zu rennen. Allerdings ist dies immer nur von kurzer Dauer, denn schon wenigen Minuten später stehen alle Drogenhändler wieder an Ihren angestammten Plätzen und verkaufen die tödliche Ware an jeden der sie haben will.

Gestern Abend sah ich in der Fernsehsendung AKTE auf SAT1, wie man dort einen Polizeibeamten befragte, warum nicht mehr unternommen wird. Es war die dümmste Antwort die ich je gehört habe. Man könne den Drogenhandel in einer Stadt wie Berlin nicht unterbinden und würde man dies in der Hasenheide tun, dann würden die Drogen in den anliegenden Straßen verkauft.

Lieber Polizist, liebe Polizei, was halten Sie davon, wenn Sie dann auch in diesen Seitenstraßen permanent präsent sind, dann kann dort auch nicht mit Drogen gehandelt werden, zeigen Sie doch mal diesen “Kinderverführern”, die auch schon mal kleine Mengen zum “anfixen” an Kinder und Jugendliche kostenlos verteilen, wer das Sagen in Berlin hat. Es kann nicht sein, dass wir hier von Drogendealern belästigt werden!

Eines ist leider traurige Gewissheit: Ein Drogendealer in der Hasenheide, der meist noch aus Afrika in unser Sozialsystem hinzugezogen ist, kann ungehindert Drogen an unsere Kinder verkaufen, versuchen Sie mal in der Nähe der Hasenheide zu parken, dafür werden Sie bestraft, dass Knöllchen ist sicher. Manchmal kann man glauben, dass einige unsere Politiker zuviel von dem Zeug geraucht haben.

Auf den Spielplätzen der Hasenheide spielen kleine Kinder, sind Kinder mit Ihren Müttern unterwegs und werden ständig angesprochen ob sie Drogen kaufen wollen. Haben wir in Berlin Neukölln ein Naherholungsgebiet was wir den Drogenhändlern überlassen wollen und nicht Kindern und Müttern? Wenn das der Wunsch unseres Senates ist, dann gute Nacht Berlin.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Horst K. Berghäuser