Der Bundespräsident und kein Ende
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Bundespräsident,
seit Wochen versuchen die Deutschen Medien Sie zu demontieren. Ich bin mir unsicher ob zu Recht oder zu Unrecht. Anfangs dachte ich an ein böses Spiel, das schnell wieder zu Ende gehen wird. Denn was haben Sie schon getan, als sich von einem Freund Geld zu leihen. Na klar, es war viel Geld und es hätte besser abgewickelt werden können.
Trotz allem haben Sie selbst alles auf Nachfrage der Medien offengelegt. Es musste nicht erst recherchiert werden, Sie haben den Weg nach Vorne gewählt. Das war gut.
Was Sie danach getan haben, weniger. Diese mir unbegreifliche Dummheit sich auf der Mailbox des BILD Chefredakteurs zu verewigen, das zeugt leider, mit Verlaub, nicht von Professionalität. Wie konnten Sie nur. Sie waren ein “Liebling” der Boulevard Medien, Sie sind mit BILD den Aufzug mit nach oben gefahren. Jetzt fahren Sie, anders als als von den Sprechern des Blattes dargestellt wird nicht wieder mit dem Aufzug nach unten. Nein, was ich sehe, ist, das dort jemand im Fahrstuhlschacht saß und alle Halterungen gekappt hat, das Messer dazu haben Sie ihm gereicht.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, Sie befinden sich im freien Fall. Ich wünsche sehr, dass Sie einen Fallschirm dabei haben, der Sie sicher unten ankommen lässt. Ganz egal wo Sie landen, in Schloss Bellevue oder in Ihrem Eigenheim in Burgwedel.
Gestern haben Sie verkünden lassen, dass Ihre Anwälte alle gestellten Fragen und Antworten im Internet veröffentlichen werden, das ist gut so.
Gut ist auch was man beim Neujahrsempfang sehen konnte. Sie Herr Bundespräsident waren das, was man von Ihnen erwartet – Sie waren Souverän, bleiben Sie so. Ich bewundere Sie noch immer, aber lassen Sie in Zukunft solche Dummheiten wie Nachrichten auf einer Mailbox, denn damit hat kein anderer als Sie selbst den Rubikon überschritten.
mit freundlichen Grüßen
Ihr Horst K. Berghäuser


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